Anthroposophische Tiermedizin

Es handelt sich um eine spezielle Richtung der Komplementärmedizin, die wie die Homöopathie mit potenzierten Substanzen arbeitet, während sie mit der Phytotherapie die Anwendung von Heilpflanzen teilt.

Typisch ist die tierwesenskundlich begründete Differenzierung in spezifische Prophylaxe- und Therapiekonzepte für jede einzelne Haus- oder Nutztierart, oft sogar bis hin zu Unterschieden je nach Rasse. Ferner wird grundsätzlich mit Mittelkombinationen gearbeitet, deren Komponenten das Tier gleichzeitig auf körperlicher, funktionaler, seelischer und artspezifischer Ebene ansprechen, um es somit ganzheitlich zu heilen. Letzteres schliesst selbstverständlich die gemeinsame Bemühung von Tierhalter und Tierärztin mit ein, die krankheitsbegünstigenden Einflüsse zu eliminieren.

Besondere Stärken der anthroposophischen Tiermedizin liegen in der Behandlung von chronischen und degenerativen Erkrankungen.

Hier stehen mit den Iscador®-Mistelpräparaten wirksame Arzneimittel in der Behandlung krebskranker Tiere zur Verfügung, und mit den Organpräparaten (potenziertes Gewebe gesunder Organe) lassen sich erfolgreich tiefgreifende Störungen aller Organsysteme behandeln, wie akute und chronische Erkrankungen der Haut, des Stoffwechsels, von Leber, Herz und Kreislauf bis hin zum Bewegungsapparat.